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Interdisziplinäre Forschung zum Justizvollzug

Seit dem 1. Januar 2015 ist die interdisziplinäre Forschungsgruppe institutionell am Institut für Strafrecht und Kriminologie der Universität Bern (Schweiz) verankert. Zuvor ist ab 2006 an der Universität Freiburg i.Ü. am Studienbereich Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit sukzessive dieser Forschungsschwerpunkt auf dem Gebiet des Justizvollzugs (Freiheitsentzug, Straf- und Massnahmenvollzug) aufgebaut worden.

Im Zentrum der Forschungstätigkeit stehen Projekte der Grundlagen- und Auftragsforschung, welche durch Drittmittel finanziert werden. Bisher wurden unter anderem Fragen von Infektionskrankheiten und Drogenkonsum im Justizvollzug, der ärztlichen Praxis im Kontext des Strafvollzugs, des alltäglichen Umgangs mit Sicherheit im geschlossenen Strafvollzug wie auch die Einführung von Arbeitsagogik in einer offenen Vollzugsanstalt und die Einführung von Basisbildung bearbeitet. Die Forschenden orientieren sich an der Praxis der im Strafvollzug eingebundenen Akteursgruppen sowie an den strukturellen Rahmenbedingungen und situieren diese auch in historischen Prozessen. Diese Forschung verbindet qualitative und quantitative methodische Zugangsweisen.

Das Panopticon von Bentham war lange Zeit Modell einer Architektonik, die es ermöglichte, jede einzelne Zelle zentral zu überwachen. Es steht damit stellvertretend für den überwachenden (und strafenden) Aspekt des Freiheitsentzugs. Der andere Aspekt, die Normalisierung und Resozialisierung ist heute im Schweizer Strafgesetzbuch festgeschrieben.

Auf unserer Homepage finden Sie Informationen zu unseren Projekten, Publikationen und Vorträgen.

Kontakt

Ueli Hostettler, Universität Bern, Institut für Strafrecht und Kriminologie, Schanzeneckstrasse 1, Postfach 8573, 3001 Bern
+41 31 631 55 83 | ueli.hostettler@krim.unibe.ch